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Agora' Agora - 18 marzo 1992
HILFST DU UNS ?

Liebe Freundin, lieber Freund,

die Anzahl der Eintragungen in die RP waechst taeglich. In weniger als zwei Monaten seit dem Anfang der Kampagne 1992 haben wir schon 50% der Eintragungen letzten Jahres. In einigen Laendern, hauptsaechlich Zentral- und Osteuropa und vor allen Dingen Russland und Kroatien, sind wir kurz davor oder sogar schon dabei die Ziffern die Ende 1991 erreicht wurden zu ueberholen.

Parallel dazu erweitert sich die Anzahl der Laender und Parteien die an unserem foederativen Rat teilnehmen. Weitere Parlamentarier aus Bosnien und Herzegowina, aus Argentinien, aus Armenien, aus Estland, aus Lettland, aus Rumaenien, aus Kroatien, aus Italien, sind zu den schon eingetragenen Mitgliedern der transnationalen Transpartei aus 21 verschiedenen Laendern, hinzugekommen.

Waehrend sich diese positiven Signale multiplizieren, nehmen die, in ein dutzend verschiedene Listen eingetragenen, italienische Radikalen, unter Abwesenheit jeglicher demokratischen Garantie der Massenmedien Rundfunk und Fernsehen, den naechsten Wahltermin in Angriff. Ein vollkommen ungleicher Kampf, dessen Ausgang, wir wollen es weder uns noch euch verheimlichen, auch die Zukunft unseres Projektes, unsere Moeglichkeiten diesen Prototypen im Embrionalstadium, also die transnationale, transparteiische und gewaltlose Partei, zu verstaerken, beeinflussen wird.

Eine unmittelbare Zukunft, in die sich unter anderem - Wahltermine in Kroatien und Rumaenien - auch unser Kongress einfuegen wird. Ein Kongress, der vielleicht noch nicht ganz eine Gruendung - Wiedergruendung beherbergen wird, aber dennoch den Anfang eines Prozesses darstellt, der uns innerhalb weniger Monate zu neuen Regeln und neuen "Aktionsprogrammen" fuehren soll.

An der Vorbereitung dieses Termins und an den thematischen Kommissionen die ihr schon kennt arbeiten viele unserer Leute. Viele Knoten sind noch zu loesen, vor allen Dingen jener der Konfiguration der Transnationalen Partei. Koennen wir z.B. weiterhin einen jaehrlichen Kongress fuer alle Mitglieder organisieren? Und, wenn ja, unter welchen Bedingungen? Mit welchen Geldern? Und, wenn nicht, welches koennten die moegliche Alternativen sein? Eine weitere, nicht unwichtige Frage: wie koennen wir, zwischen zwei Kongressen eien "einheitlichen Moment" garantieren, wo doch unsere "Sektoren"- und "nationalen " Einsaetze so unterschiedlich sind?

Diese Reflexionen, diese Vorbereitungen konntet ihr, wenn auch begrenzt, in diesen letzten "Spezialausgaben" der "Neuen Partei" und in Lettera radicale, verfolgen. Jetzt benoetigen wir jedoch dringend eure Ideen, eure Vorschlaege, eure Ueberlegungen darueber, wie dieses unsere Werkzeug arbeiten soll, diese transnationale, transparteiische, gewaltlose Partei und wie wir die Kampagnen ausfuehren sollten, in denen wir uns vereint haben.

Unser Bild waere jedoch nicht komplett, wenn wir euch nicht daran erinnern wuerden, dass die Vorbereitung unseres Termins auch unter dem Mangel der finanziellen Mittel die uns zur Verfuegung stehen, leidet. Mangel, der sich nicht aendern wird bis - und wir wiederholen es noch einmal - aus den reichen Laendern, aus Italien, aus der EG, nicht Hunderte Personen sich in die RP eintragen, so wie es im Moment in der Ex-Sovietunion geschieht.

Diese "Essenzialitaet" des finanziellen Aspektes des Unternehmens muessen wir unterstreichen, trotz denen die uns aus Ungarn, aus Rumaenien, aus Russland, aus dem "Osten" oder aus Afrika schreiben um uns zu sagen, dass, wahrend wir Millionen Dollar fuer unser Projekt suchen, ihr taegliches Problem in dem Kampf um das Essen, um die Miete, kurz gesagt um das Ueberleben besteht.

Noch nie, ausser 1982 und 1983, die haertesten Jahre unserer Kampagne gegen den Hungertod, fuehlten wir uns so verpflichtet, erschien es uns so notwendig zu unterstreichen, dass das Problem nicht darin bestehen kann diesen oder jenen Notfall anzugehen, sondern darin jedem dieser Notfaelle die noetige politische Wuerde zu verleihen, und in diesem Sinne zu kaempfen damit sie, fuer die unterschiedlichen Institutionen, als politische Prioritaeten angesehen und behandelt werden.

Es sind also verschiedene Dinge die wir gleichzeitig angehen muessen: finanzielle Quellen finden, die uns erlauben ueber diese, besonders schwierigen Momente, hinwegzukommen, das Einbeziehen neuer Menschen, neue Objektive finden und neue Termine fuer unsere Kampagnen setzen und, last but not least, ein Parteimodell erfinden und entwerfen, welches uns in die Lage versetzt all diesen politischen Herausforderungen gewachsen zu sein. Diesen letzten Punkt hoffen wir ab der naechsten Ausgabe von Lettera Radikale, mit einigen anfaenglichen Ueberlegungen und konkreten Vorschlaegen vertiefen zu koennen.

Einigen von euch wird all dies sehr platt, oder sogar unaushaltbar erdrueckend, erscheinen. All dies, ausserdem noch, in einem Moment in dem wir - mit wochen langer Verspaetung, auch wegen unserer, immer noch vielfaeltigen, organisatorischen Makel - von dem Tod unseres Genossen und Freundes, Momcilo Vukasinovic, in Bjelovar, an der Front der Freiheit und Gerechtigkeit die auch er gewaehlt hat, erfahren haben. Aber fuer uns ist es nicht so. Fuer Momo, fuer das was er getan und fuer das was gewesen ist, koennen und wollen wir nichts anderes anbieten, als unser dickkoepfiges Weitermachen in unserem und seinem Unternehmen. In der Hoffnung, dass durch unsere Vereinigung mit der Gewaltlosigkeit wir vielleicht morgen verhindern koennen, dass andere wie er gezwungen sein koennten zu toeten oder getoetet zu werden. Hilfst du uns dabei?

 
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