Sie unterstellen, da die Fragen Nr. 32 bis 36 zu Unrecht von der Tagesordnung genommen wurden. Der Präsident hat entschieden, da diese Fragen, da sie heute nachmittag bereits hier im Plenum ausführlich behandelt worden sind, heute abend nicht mehr behandelt sollen. Damit kommen wir zu den Anfragen Nr. 37 und 38, die gemeinsam behandelt werden.
Anfrage Nr. 37 von Carmen Fraga Estevez (H-0519/94)
Betrifft:Indica-Reis
Die Europäische Union hat in den letzten sechs Wirtschaftsjahren bei der Erzeugung von Gemeinschaftsreis die Ma nahmen zur Sortenumstellung auf die Sorte "Indica" kommentiert. Allerdings wird die Anwendung der Abkommen im Rahmen des GATT zu einem spektakulären Anstieg der Einfuhren von Indica-Reis aus Drittländern führen, die den Fortbestand dieser Kulturpflanze in der Gemeinschaft schwer gefährden werden.
Kann die Kommission unter diesen Umständen Angaben darüber machen, welche Ma nahmen sie treffen wird, um diese Kulturpflanze zu erhalten und zu gewährleisten, da sie in der Europäischen Union nicht vom Markt verdrängt wird?
Anfrage Nr. 38 von Carole Tongue H-0569/94
Betrifft:Blair House II-Abkommen
Unter Bezugnahme auf die Blair House II-Bestimmungen der Uruguay-Runde des GATT-Abkommens über den Import von verpacktem, geschliffenem Reis in die EU frage ich die Kommission, weshalb sie ein Abkommen unterzeichnet hat, das - wie befürchtet wird - potentiell zur Vernichtung der europäischen Reisindustrie und insbesondere des Verarbeitungssektors für Basmati-Reis führt.
Kann die Kommission dem Europäischen Parlament die Zusicherung geben, da bei der Auslegung und Durchführung dieses Abkommens keine Arbeitsplätze oder Investitionen verlorengehen?