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Il Partito Nuovo - 30 marzo 1992
Eine transnationale Liga

ZUSAMMENFASSUNG: Die am Tag nach dem Scheitern des Putsches im August 1991 von der Radikalen Partei initiierte Kampagne zur Abschaffung der Todesstrafe in der UdSSR war von Anfang an von zwei Merkmalen gekennzeichnet: dem einer "parlamentarischen" und dem einer "weltweiten" Initiative.

Für all die, die diese Kampagne - die gerade in Moskau begann, sozusagen im Herzen des Landes, das bis vor kurzem noch als "Reich des Bösen" angesehen wurde - unterstützt haben, bedeutete ihr Engagement auch, Washington und den Ländern mit einer klassischen und gefestigten Demokratie, die immer noch auf der Todestrafe bestehen, ein Beispiel der Toleranz und Rechtskultur aufzuzeigen, an dem es sich zu messen gilt.

(DIE PARTEI NEU - No 6 - März 1992)

Die politischen Ereignisse in der Ex-Sowjetunion, besonders der Rücktritt Gorbatschows und die Geburt der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, mit all den ihr innewohnenden Unsicherheiten, haben uns dazu gezwungen, einige der geplanten und schon in der vierten Ausgabe dieser Zeitung angekündigten Etappen zu ändern. Wir haben Präsident Jeltzin um einen Termin zur Übergabe der Unterschriftenliste des Appells gebeten. Auf alle Fälle steht ein Termin fest: am 1.Mai, auf dem Parteitag der Radikalen Partei wird die "Parlamentarische Kampagne für das Verbot der Todesstrafe in aller Welt bis zum Jahre 2000" ausführlich diskutiert und organisiert werden.

Die Parlamentarier, die bisher das Manifest unterschrieben haben (mehr als 600 am 1.März 1992) kommen aus den folgenden Nationen:

Afrika: u.a. Lamizana Sanguulè, ehemaliger Präsident von Burkina Faso; Österreich: Belgien, u.a. der stellvertretende Präsident des Abgeordnetenhauses, Jean Mottard sowie der Minister Elie Deworme; Kanada; Tschechoslowakei, u.a. der stellvertretende tschechoslowakische Ministerpräsident, Josef Miklosko und der Präsident des Tschechischen Parlaments, Dagmar Buresova, während Staatspräsident Havel uns mitteilen lie , er stünde unserer Initiative sehr wohlwollend gegenüber, könne jedoch in seiner Eigenschaft als Staatsoberhaupt diese seine Meinung nicht mittels einer Petition öffentlich machen; Kroatien, u.a. Zdravko Tomac, stellvertretender Premierminister und Minister Vladimir Veselica, beide Mitglieder des Bundesrats der Radikalen Partei, Ivica Percan, stellvertretende Parlamentspräsidentin; Dänemark; Finnland; Frankreich, u.a. Michel Dreyfus-Schmidt, stellvertretender Senatspräsident,; Griechenland; Gro britannien; Irland, u.a. Garret Fitzgerald, ehemaliger Premierminister sowie die Minister Desmon O'Malley

und Robert Molloy; Israel; Italien, u.a. Flaminio Piccoli, Vorsitzender der Auswärtigen Kommission und ehemaliger Präsident der Christ-demokratischen Internationale; Lettland, u.a. der Au enminister Janis Jurkans und der Vetreter Lettlands in Moskau, Janis Petris; Malta, u.a. der Minister Ugo Mifsud Bonnici; Norwegen; Niederlande; Europäisches Parlament; Polen, Rumänien, u.a. die stellvertretenden Senatspräsidenten Karoly Kiraly und Vasile Mois, sowie der Umweltminister Marcian Bleahu; Slowenien, u.a. Zoran Thaler, stellvertretender Au enminister, Mitglied des Bundesrats der Radikalen Partei; Vereinigte Staaten, u.a. Mario Cuomo, Governeur des Staates New York; Schweden, Schweiz; Deutschland, u.a. Gregor Gysi, Vorsitzender der PDS (Partei Demokratische Sozialisten); Ungarn, u.a. Rezso Nyers, mehrmals Minister, der Minister Ferenc Joszef Nagy, während der Staatspräsident Arpad Goncz angesichts seines hohen Amtes zwar nicht seine Unterschrift, so doch seine Unterstützung kundgab; Ehemalige Sowjetunion, u.a.

Yuri Afanasev , Mitglied des aufgelösten Obersten Sowjets.

Unter den Persönlichkeiten, die den Appell untreschrieben haben (ca. 200 aus aller Welt): Gore Vidal, Noam Chomsky, Coretta Scott King; die Nobelpreisträger Abdus Salam, Elie Wiesel, und Mairead Corrigan Maguire; Elena Bonner-Sacharova; Antonio Zichichi und Marcello Mastroianni; FrançoisFejtö und Henri Laborit; Clark Ramsey, ehemaliger Justizminister unter der Regierung Kennedy; Nick Harman, Herausgeber des "Economist".

 
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