Radicali.it - sito ufficiale di Radicali Italiani
Notizie Radicali, il giornale telematico di Radicali Italiani
cerca [dal 1999]


i testi dal 1955 al 1998

  RSS
dom 26 apr. 2026
[ cerca in archivio ] ARCHIVIO STORICO RADICALE
Archivio Partito radicale
Il Partito Nuovo - 31 maggio 1992
VEREINT IM KONGRESS, AUS ZWEIUNDVIERZIG LÄNDERN

ZUSAMMENFASSUNG: Der XXXVI Kongress der RP (Erste Sitzung) fand in Rom vom 30 April bis zum 3 Mai statt.

Es haben 1.510 Personen teilgenommen. Über einem Drittel der Mitglieder die teilgenommen haben (687) kamen aus anderen Ländern als Italien. Es haben 132 in die Partei eingetragene Abgeordnete teilgenommen. Es wurden Teinahmen aus 42 Ländern registriert: Albanien, Armenien, Azerbaigian, Belgien, Bulgarien, Burkina Faso, Kanada, Tschechoslowakei, Elfenbeinküste, Kroatien, Estonien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Georgien, Gro britannien, Griechenland, Kazakistan, Kirghistan, Kossovo, Israel, Italien, Lettland, Lituanien, Mazedonien, Malta, Holland, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Senegal, Serbien, Slovenien, Somalien, Spanien, USA, Schweiz, Ukraine, Ungarn, Voivodina.

----------------------------

"Im Anbetracht der allerneusten Situation der Radikalen Partei, dessen Transnationalität und Transparteiheit heute offensichtlich erobert ist - wir begrü en den Einsatz in der RP von Militanten aus fast 50 Ländern, von Parlamentariern und Mitgliedern von Regierungen welche mehr als 80 Parteien oder nationale Formationen vertreten - hält der XXXVI Kongress die politischen Bedingungen für reif genug um die Neugründung der RP vorzunehmen. Zu diesem Zweck wird beschlossen die Arbeiten in eine Sitzung, welche nicht später als im Januar '93 stattfinden soll, zu vertagen." Dieses ist die Entscheidung über die Änderung der Tagesordnung, mit breiter Mehrheit, von der ersten Sitzung des XXXVI Kongresses der RP, die in Rom, vom 30 April bis zum 3 Mai stattgefunden hat, angenommen worden ist.

Nach der Arbeit der Kommissionen über den "Antiprohibitionismus der Drogen", die "Abschaffung der Todesstrafe in der Welt", die "europäische Einheit und föderale Sprache" und eine sehr knappe Debatte in Vollversammlung, hat der Kongress auf der einen Seite die Unmöglichkeit zur Kenntnis genommen die Varietät der Vorschläge und der Teilnahmen in eine Linie zu bringen, auf der anderen erkannt noch Zeit zu benötigen um, in der zweiten Sitzung, der Wiedergründung dieser neuen transparteiischen und transnationalen Realität, sicheres Leben zu garantieren.

Der erste Sekretär, Sergio Stanzani, der Schatzmeister, Paolo Vigevano, die Präsidenten der Partei und des föderativen Rates Emma Bonino und Marco Pannella, werden in den folgenden Monaten ein Programm mit präzisen und fristgerechten Aktionsprojekten der politischen Aktivitäten die gerade aktuell sind ausarbeiten - diese Aufgabe ist von dem föderativen Rat, welcher sich sofort nach dem Kongress versammelt hat, beschlossen worden - und eine Erstellung eines möglichen Statutes der in der zweiten Sitzung präsentiert werden soll, und der, auch unter dem organisatorischem Gesichtspunkt, das Leben, dieses neuen politischen Gegenstandes regeln soll.

(DIE PARTEI NEU - No 7 - MAI 1992)

Am 30 April, um 10.30 Uhr, nach der Komposition und dem Amtsantritt der Präsidenz, wurde der Kongress mit den einleitenden Relationen des Schatzmeisters, Paolo Vigevano, des ersten Sekretärs, Sergio Stanzani und des Präsidenten des föderativen Rates, Marco Pannella eröffnet.

Daraufhin wurde das Reglement und die Tagesordnung erläutert und angenommen, nachdem der Vorschlag von einigen Mitgliedern aus der Ex Sovietunion die Tagesordnung mit dem Thema "Nationalität und ethnische Konflikte" zu erweitern, integriert wurde.

Am Ende des Vormittags haben sich die drei Kommissionen für folgende Themen gebildet: "Europa, Nationalität, Föderalismus und föderale Sprache. Die transnationale Partei: welche Initiativen, welche Organisation?"; "Drogen und Antiprohibitionismus. Die transnationale Partei: welche Initiativen, welche Organisation?"; "Kampagne für die Abschaffung der Todesstrafe in der Welt innerhalb des Jahres 2000. Die transnationale Partei: welche Initiativen, welche Organisation?. Die Arbeit der Komissionen begann am Nachmittag.

Vorsitzender der ersten Kommission war Mamuka Tsagareli, Minister der Regierung in Georgien, Mitglied der RP, die Vizepräsidenten waren Gianfranco Dell'Alba, Generalsekretär der Grünen Gruppe im EP und Renato Corsetti, Esperantist, Relatoren waren Edmondo Paolini und Giorgio Pagano. 68 Personen haben Relationen eingereicht oder um das Wort gebeten, unter ihnen Alexander Afanasiev, politischer russischer Notist, Antonio La Pergola, Sozialist im EP, ex Präsident des italienischen Gerichtshofes, Pier Virgilio Dastoli, Sekretär der Föderalistischen Intergruppe im EP, Alexeyi Zybin, Estländischer Abgeordneter, Mohamed Aden, ex Minister von Somalien, Erno Borbely, Rumänischer Abgeordneter, Alexander Kalinin, Abgeordneter des Mossoviet, Nagy Sandor, Abgeordneter Serbiens, Samvel Shagijnian, armenischer Abgeordneter, Babacar Fall, Dozent der Universität Dakkars (Senegal), Andrea Chiti Batelli, "Föderative Bewegung Europas", Esperantist, Hans Erasmus, Koordinator der "Esperantistischen Union Europas", John Christoph

er Wells, Dozent der Universität Londons, Esperantist. Vorsitzender der zweiten Kommission war Marco Taradash, Europäischer Parlamentarier, Vizepräsident Marie Andrée Bertrand, Kanadierin, Präsident des "Internationalen Antiprohibitionistischen Verbandes" (LIA), Relator Vanna Barenghi. 30 Personen reichten Relationen ein oder baten um das Wort, unter ihnen: der amerikanische Schiftsteller Gore Vidal, Emilie Lieberherr, Assessor für Soziale Angelegenheiten von Zürich, Toni Muzi Falconi, Unternehmer, Slavc Gorjup, Präsident des "Antiprohibitionistischen Verbandes Sloveniens".

Vorsitzender der Dritten Kommission war Basile Guissou, ex Minister von Burkina Faso, Vizepräsident Tomaso Staiti aus Cuddia, ex Parlamentarier aus Italien, Relator war Sergio D'Elia. 31 Personen haben Relationen eingereicht oder um das Wort gebeten, unter ihnen: Giandonato Caggiano, Dozent des internationalen Rechtes, Antonio Marchesi, Präsident des italienischen Sektors von "Amnesty International", Henry Schwarzschild, leader der "Amerikanischen Union der Zivilen Freiheit" (ACLU), Adelaide Aglietta, Präsident der Grünen Gruppe im EP, Nikolaj Arzannilov, Präsident des Komitats der Menschenrechte des Russischen Parlaments, Dennis Sammut, Abgeordneter Maltas, Generalsekretär der "Organisation für den Frieden der Völker im Mittelmeerraum" (P.O.P.E.M.), Jacov Ghilinski, Dozent der Universität in Petersburg.

Die Arbeiten wurden von Ansprachen verschiedener Gäste oder von an den Kongress gesendeten Grüssen unterbrochen, unter ihnen, die Grüsse von Spadolini, stellvertretender Präsident der italienischen Republik und die des Vize Präsidenten des Parlaments der Republik Azerbadjan, die von Rovshan Mustafäv, Mitglied des föderativen Rates der RP. Die Reden wurden unter anderen von Zdravco Tomac, Vize Premier der Kroatischen Regierung und Joseph di Porto, Präsident der "Kulturellen Bewegung der jüdischen Studenten".

Die Kommissionen haben die Arbeiten am späten Abend eingestellt, um am nächsten Morgen, den 1 Mai, gegen neun Uhr und bis zur Zusammenkunft der Vollversammlung weiterzuarbeiten. In der Vollversammlung sprachen Gäste des Kongresses, unter anderen Igor Mozco, russischer Abgeordneter, Orlando Gutierrez, Sekretär des "Directorio Revolucionario Democratico Cubano", welcher seinen Beitritt in die RP angekündigt hat und Mike D'Amico, Vertreter der "Apaches Survival Association" (der Kongress hat dem katholischen Papst ein Telegramm gesendet in dem er gebeten wurde eine Rede gegen den Bau eines astronomischen Observatoriums auf dem heiligen Berge der Apachen in Arizona zu halten).

Nach den Relationen der Kommissionen wurde die Debatte eröffnet. Am Abend kam die französische Delegationder "Mouvement des radicaux de Gauche": Jean Francois Hory, europäischer Parlamentarier, hat den Beitritt des Ministers der französischen Regierung Jean Michel Baylet in die RP angekündigt.

In einer Mitteilung beschrieb Marco Pannella die Schwierigkeit des Kongresses die unterschiedlichen Sensibilitäten einer derart reichen Kongressistischen Realität in ein einziges Dokument einfliessen zu lassen.

Am Vormittag des 2 Mai, hielt Emma Bonino, Präsident der Partei, eine Ansprache um zwei Möglichkeiten des "politischen Austritts" aus dem Kongress vorzuschlagen: einen ausserdordentlichen Kongress in Kürze einberufen oder den laufenden Kongress auf ein festes Datum zu vertagen.

Es wurden Glückwünsche von Carlo Ripa di Meana, EG Beauftragter und Mitglied des föderativen Rates der RP an die Partei mitgeteilt und dann haben Mario Zagari, ex Vize Präsident des EP und Reza Sabri antikomeinistischer Vertreter Irans, das Wort ergriffen um ihren Beitritt in die RP anzukündigen.

Auf die tragischen Vorkommnisse in Sarajevo hin, hat sich am Abend des 2 Mai eine Delegation des Kongresses -unter anderen Marco Pannella, Sergio Stanziani und der Vize Premier Kroatiens Zdravko Tomac- zum Präsidenten des italienischen Rates Giulio Andreotti begeben, und um einen schnellen und scharfen Eingriff der europäischen Länder gegen die Serbischen Aggressionen Bosniens, Herzegowinas und der Nachbarländer zu verlangen.

Die Debatte zog sich bis 10.30 Uhr des 3 Mai hin.

Bis zu diesem Zeitpunkt ergriffen 112 Sprecher aus 27 verschiedenen Ländern das Wort, unter ihnen eine grosse Anzahl an Abgeordneten, dessen Namen auf diesen Seiten zu lesen sind.

Nach einigen kurzen Erwiderungen des Schatzmeisters, des ersten Sekretärs, der Präsidenten der Partei und des föderativen Rates,wurde von Lorenzo Strik-Lievers, italienischer ex Parlamentarier, eine Prozedursmotion erklärt, welche die Tagesordnung reformiert, die Neugründung der transnationalen und transparteiischen Partei bis Januar 1993 vorsieht, und die zweite Sitzung des XXXVI Kongresses auf dieses Datum legt.

Die erste Sitzung endete um 13 des 3 Mai.

Am Nachmittag versammelte sich der föderative Rat: die Notwendigkeit einer grossen Beitrittskampagne und die Vorbereitung der zweiten Sitzung waren die Themen der Tagesordnung.

Der Vorschlag einer direkten Militantenaktion durch die jeder Parlamentarier sich dazu verpflichtet mindestens zehn Kollegen zum Beitritt zu überzeugen, wurde angenommen. Gleichzeitig, um neue Beitritte zu ermöglichen, wurde Anzeigen in der Presse jedes Landes vorgesehen.

Man erkannte die Notwendigkeit sofort einen Arbeitsgruppe zusammenzustellen welche ein Verfassungsschema für die neue transnationale und transparteiische Realität ausarbeitet und sie der zweiten Sitzung des Kongresses vorstellt.

 
Argomenti correlati:
stampa questo documento invia questa pagina per mail