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Il Partito Nuovo - 31 maggio 1992
BOLIVIEN: LEGALISIEREN

ZUSAMMENFASSUNG: Der Präsident des Obersten Justizgerichtes Boliviens, Edgar Oblitas,hat vorgeschlagen die Möglichkeit der Legalisation einiger psychotropischen Substanzen zu analysieren.

(DIE PARTEI NEU - No 7 - MAI 1992)

Oblitas hat, unter anderem, bestätigt: "Der Drogenhandel ist von der internationalen Mafia dominiert, welche eine ökonomische Macht hat, die in einigen Fällen denen der produzierenden Ländern überlegen ist. Wir müssen uns - indem wir die neuen Meinungsrichtungen die in den produzierenden und Konsumländern herausragen- fragen ob es in Zukunft nicht vorteihaft wäre progressive Legalisationsgrade für einige psychtrope Substanzen zu gestatten. Wenn die Legalisation der Drogen mit der nötigen Unterstützung rechnen kann um ein, von der Gesellschaft angenommenes, Thema zu werden, mu man ernsthaft an die Spielregeln denken und an eine Legislation die die Schwächeren schützt. Trotz einer gewissen Unterstützung von einflu reichen Persönlichkeiten Europas und Lateinamerikas, bleibt die Debatte über die Legalisation der Drogen ein marginales Thema in den offiziellen Versammlungen zu dem Kampf gegen den Drogenhandel." Marco Taradash, antiprohibitionistischer europäischer Parlamentarier, Mitglied des föderativen Rates de

r RP, hat dem Präsidenten Oblitas einen Brief gesendet in dem, unter anderem, zu lesen ist: "Wir haben ihren Vorschlag, die Möglichkeit einer Legalisation der Drogen zu analysieren, zur Kenntnis genommen. Die RP kämpft seit Jahren an dieser Front, sei es auf internationaler Front über die LIA als auch in einzelnen Staaten. Die Tatsache, da ausgerechnet aus Bolivien der Aufruf kommt die Möglichkeit einer Legalisation ernsthaft zu berücksichtigen, bestärkt unsere Überzeugung: ist es möglich die verbotenen Drogen unter eine Kontrolle der Gesetze zu bringen, die wachsende Gewalttätigkeit zu bremsen, die Mafia zu stürzen und denen zu helfen, die unter den Schäden der Abhängigkeit leiden?"

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Giorgio Giacomelli, Direktor des UNDEP, die Antidrogenagentur die von der Generalversammlung der UNO verlangt wurde: "Die Pilotenprogramme der Umstellung des Kokain und Opiumanbaus sind wichtig, aber insgesammt gesehen flie en sie an der Oberfläche der grossen Plage. Das Drogenbusiness hat genug Mittel und Erfindungsgabe, um selbst wenn wir es eines Tages erreichen sollten die letzte Mohn- oder Kokainpflanze zu entwurzeln, die Welt schon am nächsten Tag mit syntetischen Drogen zu überwuchern."

 
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